Naturprodukt Korkboden: Natürlich wohnen mit Stil
Naturprodukt Korkboden: Natürlich wohnen mit Komfort
Ein natürlicher Boden verändert die Wirkung eines Raumes sofort.
Er beeinflusst Wärme, Akustik und Wohngefühl.
Kork gehört dabei zu den besonders vielseitigen Materialien.
Der nachwachsende Rohstoff verbindet Komfort mit einem wohnlichen Erscheinungsbild.
Doch ist Kork wirklich für jeden Raum geeignet?
Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen.
Die Bäume müssen dafür nicht gefällt werden.
Das macht den Werkstoff für viele Menschen besonders interessant.
Zudem besitzt Kork Eigenschaften, die bei einem Bodenbelag überraschend praktisch sind.
Er fühlt sich angenehm warm an.
Er kann Schritte dämpfen und wirkt elastisch.
Auch optisch bietet Kork viele Möglichkeiten.
Von klassischer Naturoptik bis zu modernen Dekoren ist vieles erhältlich.
Wer einen neuen Boden sucht, sollte jedoch genauer hinsehen.
Denn Korkboden ist nicht gleich Korkboden.
Aufbau, Oberfläche und Verlegung beeinflussen seine Eigenschaften deutlich.
Dieser Ratgeber zeigt, worauf es beim Kauf ankommt.
Dabei geht es um Vorteile, Grenzen, Pflege und Kosten.
Auch die Frage nach Nachhaltigkeit wird genauer betrachtet.
Was macht Kork als Bodenbelag so besonders?
Ein Rohstoff mit ungewöhnlicher Geschichte
Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen.
Die wichtigsten Anbaugebiete liegen rund um das Mittelmeer.
Besonders bekannt ist Portugal für die Korkproduktion.
Die Rinde wird in bestimmten Abständen vorsichtig vom Baum gelöst.
Die Korkeiche bleibt dabei erhalten und kann weiterwachsen.
Genau dieser Kreislauf macht das Material interessant.
Die Rinde bildet sich nach der Ernte wieder neu.
Kork ist deshalb ein nachwachsender Rohstoff.
Bei verantwortungsvoller Bewirtschaftung kann daraus ein langlebiges Produkt entstehen.
Kork besteht aus vielen kleinen Zellen. Der Sisal Teppich ist ein reines Naturprodukt
Diese enthalten überwiegend gasförmige Bestandteile.
Dadurch entsteht die typische leichte und elastische Struktur.
Diese Zellstruktur prägt auch die Eigenschaften eines Bodens.
Ein Naturprodukt Korkboden ist deshalb mehr als eine optische Alternative.
Das Material bringt besondere physikalische Eigenschaften mit.
Dazu gehören Elastizität, Wärmegefühl und eine gewisse Trittschalldämmung.
Warum sich Kork angenehm warm anfühlt
Kork besitzt eine geringe Wärmeleitfähigkeit.
Das Material leitet die Raumwärme also nicht schnell ab.
Dadurch fühlt sich die Oberfläche angenehm temperiert an.
Dieser Effekt wird besonders beim Barfußlaufen deutlich.
Fliesen wirken dagegen häufig deutlich kühler.
Holz kann ebenfalls warm wirken.
Kork geht beim Komfort jedoch noch einen Schritt weiter.
Seine elastische Oberfläche vermittelt ein weiches und angenehmes Gefühl.
Auch akustisch kann Kork seine Stärken ausspielen.
Das Material reduziert die Übertragung von Gehgeräuschen.
Schritte können dadurch weniger hart wirken.
Das ist besonders in Wohn- und Schlafräumen interessant.
Die elastische Struktur kann außerdem gelenkschonend wirken.
Kork gibt bei Belastung leicht nach.
Das bedeutet nicht, dass der Boden weich wie ein Teppich ist.
Vielmehr entsteht ein angenehmer Kompromiss zwischen Stabilität und Elastizität.
Unterschiedliche Optiken für unterschiedliche Wohnstile
Kork muss heute nicht mehr rustikal aussehen.
Moderne Hersteller bieten zahlreiche Designs an.
Es gibt beispielsweise Platten mit klassischer Korkstruktur.
Daneben stehen bedruckte Oberflächen mit Holz- oder Steinoptik zur Verfügung.
Auch helle und dunkle Farbtöne sind erhältlich.
Damit lässt sich der Boden an verschiedene Einrichtungskonzepte anpassen.
Kork kann natürlich, modern oder sogar sehr elegant wirken.
Die typische Korkstruktur bleibt bei vielen Varianten sichtbar.
Gerade das macht den Boden für Naturliebhaber interessant.
Wer eine gleichmäßige Optik bevorzugt, findet ebenfalls passende Dekore.
Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf Originalmuster.
Fotos im Internet können Farben verfälschen.
Auch die Struktur lässt sich am Bildschirm nur schwer beurteilen.
Ein Muster im Raum zeigt deutlich besser, wie der Boden wirkt.
Welche Vorteile bietet ein Naturprodukt Korkboden?
Komfort gehört zu den größten Pluspunkten
Ein wesentlicher Vorteil ist das angenehme Laufgefühl.
Kork ist elastischer als viele harte Bodenbeläge.
Beim Gehen wird die Oberfläche leicht belastet.
Dadurch wirkt der Boden weniger hart unter den Füßen.
Besonders in Wohnräumen kann das angenehm sein.
Auch in Schlafzimmern wird diese Eigenschaft häufig geschätzt.
Wer viel Zeit im Stehen verbringt, kann den Komfort ebenfalls interessant finden.
Hinzu kommt die geringe Wärmeleitfähigkeit.
Der Boden wirkt häufig angenehm warm.
Das kann den Wohnkomfort in der kalten Jahreszeit erhöhen.
Kork passt deshalb gut zu gemütlichen Wohnkonzepten.
Auch die Raumakustik kann profitieren.
Kork schluckt einen Teil der entstehenden Geräusche.
Schritte wirken dadurch weniger laut und hart.
In Wohnungen kann dieser Effekt besonders angenehm sein.
Kork kann zu einem ruhigeren Zuhause beitragen
Harte Böden reflektieren Schall stärker.
Das kann Räume akustisch unruhig wirken lassen.
Kork besitzt dagegen eine strukturbedingt schallmindernde Wirkung.
Geräusche werden teilweise aufgenommen und weniger stark weitergegeben.
Das bedeutet nicht, dass Kork einen Raum vollständig schalldicht macht.
Dafür sind weitere bauliche Maßnahmen erforderlich.
Dennoch kann der Boden einen Beitrag zu angenehmer Akustik leisten.
Gerade in Familienwohnungen kann das interessant sein.
Auch spielende Kinder erzeugen viele Geh- und Fallgeräusche.
Eine elastische Oberfläche kann dabei angenehmer wirken als ein sehr harter Boden.
Die tatsächliche Wirkung hängt vom gesamten Bodenaufbau ab.
Auch Unterlage, Estrich und Raumkonstruktion spielen eine Rolle.
Beim Vergleich verschiedener Produkte sollte deshalb nicht nur die Oberfläche betrachtet werden.
Nachhaltigkeit spricht für Kork
Die Korkeiche wird für die Korkgewinnung nicht gefällt.
Das unterscheidet Kork von vielen anderen Rohstoffen.
Bei nachhaltiger Bewirtschaftung kann ein Baum über Jahrzehnte genutzt werden.
Die Korkeiche ist Teil eines natürlichen Ökosystems.
Korkregionen können wichtige Lebensräume darstellen.
Damit besitzt der Rohstoff auch eine ökologische Dimension.
Allerdings sollte Nachhaltigkeit nicht allein am Materialnamen festgemacht werden.
Auch Herstellung, Transport und Verarbeitung spielen eine Rolle.
Bei Bodenbelägen lohnt sich deshalb ein Blick auf die Produktqualität.
Interessant sind beispielsweise Angaben zur Herkunft und Zertifizierung.
Auch Klebstoffe und Oberflächenbehandlungen können relevant sein.
Wer möglichst nachhaltig kaufen möchte, sollte das gesamte Produkt betrachten.
Wo liegen die Nachteile von Korkboden?
Kork ist nicht automatisch für jeden Raum geeignet
So vielseitig Kork ist, er besitzt auch Grenzen.
Besonders Feuchtigkeit sollte berücksichtigt werden.
Nicht jeder Korkboden eignet sich für dauerhaft feuchte Bereiche.
Für Badezimmer oder andere Nassbereiche sind spezielle Produkte erforderlich.
Eine geeignete Versiegelung ist dabei entscheidend.
Auch die fachgerechte Verarbeitung spielt eine große Rolle.
Stehendes Wasser sollte grundsätzlich vermieden werden.
Feuchtigkeit kann bei ungeeigneten Böden in die Konstruktion eindringen.
Dadurch können Schäden entstehen.
Wer Kork im Bad einsetzen möchte, sollte deshalb genau auf die Herstellerangaben achten.
Nicht allein das Material entscheidet über die Eignung.
Aufbau, Versiegelung und Verlegung müssen zusammenpassen.
Druckstellen und Kratzer sind möglich
Kork ist elastisch.
Diese Eigenschaft ist beim Gehen angenehm.
Sie kann jedoch bei schweren Möbeln zum Nachteil werden.
Möbelfüße können unter bestimmten Bedingungen Druckstellen hinterlassen.
Besonders schwere Schränke sollten deshalb sorgfältig aufgestellt werden.
Geeignete Filzgleiter können empfindliche Oberflächen schützen.
Auch beim Verschieben von Möbeln ist Vorsicht sinnvoll.
Kork kann außerdem durch spitze Gegenstände beschädigt werden.
Steinchen unter Schuhen können Kratzer verursachen.
Auch Haustierkrallen können sichtbare Spuren hinterlassen.
Eine hochwertige Oberflächenbehandlung kann die Widerstandsfähigkeit erhöhen.
Unverwundbar wird der Boden dadurch jedoch nicht.
Wer maximale Robustheit sucht, sollte diesen Punkt in die Entscheidung einbeziehen.
Korkboden kann lackiert, geölt oder anderweitig behandelt sein.
Die Oberfläche beeinflusst das spätere Pflegeverhalten deutlich.
Sie entscheidet auch darüber, wie empfindlich der Boden im Alltag ist.
Eine hochwertige Versiegelung kann vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen.
Gleichzeitig verändert sie das Erscheinungsbild.
Manche Produkte wirken dadurch eher matt und natürlich.
Andere besitzen eine deutlich stärkere Oberflächenwirkung.
Auch die Renovierbarkeit hängt vom Produkt ab.
Nicht jeder Korkboden kann beliebig abgeschliffen werden.
Bei dünnen oder stark strukturierten Oberflächen gelten andere Möglichkeiten.
Deshalb sollte man vor dem Kauf auf den konkreten Aufbau achten.
Ein günstiger Boden kann langfristig weniger flexibel sein.
Ein hochwertiges Produkt kann dagegen länger genutzt werden.
Korkboden richtig auswählen: Darauf kommt es an
Aufbau und Qualität genau vergleichen
Korkboden gibt es in unterschiedlichen Ausführungen.
Dazu gehören massive Korkplatten und mehrschichtige Systeme.
Auch Klicksysteme sind weit verbreitet.
Bei mehrschichtigen Produkten kann die Trägerschicht unterschiedlich aufgebaut sein.
Darauf befindet sich die sichtbare Korkschicht.
Je nach Produkt unterscheiden sich Stärke und Widerstandsfähigkeit.
Auch die Dicke spielt eine Rolle.
Sie beeinflusst unter anderem das Laufgefühl.
Bei schwimmender Verlegung kann zusätzlich eine passende Unterlage erforderlich sein.
Wer langfristig plant, sollte nicht ausschließlich auf den Quadratmeterpreis achten.
Verarbeitung und Lebensdauer gehören ebenfalls zur Rechnung.
Ein hochwertiger Boden kann sich über viele Jahre bezahlt machen.
Die Nutzung des Raumes bestimmt die Wahl
Im Schlafzimmer gelten andere Anforderungen als im Flur.
Ein wenig genutzter Raum benötigt weniger Widerstandsfähigkeit.
Im Eingangsbereich ist dagegen eine robuste Oberfläche besonders wichtig.
Auch die Zahl der Bewohner spielt eine Rolle.
Familien mit Kindern beanspruchen einen Boden stärker.
Haustiere können zusätzliche Anforderungen an die Oberfläche stellen.
In einem ruhigen Wohnzimmer kann eine natürliche Oberfläche sehr gut funktionieren.
Im stark beanspruchten Flur sollte man genauer vergleichen.
Dort sind Schmutz, Feuchtigkeit und kleine Steinchen besonders häufig.
Eine einfache Regel hilft bei der Auswahl. Steinteppiche im Wohnbereich
Je stärker der Raum beansprucht wird, desto wichtiger ist die Oberfläche.
Nicht jeder schöne Korkboden ist automatisch für jeden Einsatz geeignet.
Fußbodenheizung und Kork kombinieren
Kork kann grundsätzlich mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden.
Entscheidend sind jedoch die Herstellerangaben.
Der konkrete Bodenaufbau beeinflusst die Wärmeübertragung.
Eine zu hohe Wärmedämmung kann die Effizienz beeinträchtigen.
Deshalb sollte der Wärmedurchlasswiderstand des gesamten Aufbaus berücksichtigt werden.
Das betrifft Boden, Unterlage und gegebenenfalls weitere Schichten.
Bei einer vorhandenen Fußbodenheizung sollte man vor dem Kauf genau prüfen.
Der Hersteller kann meist konkrete Freigaben nennen.
Auch die maximal zulässige Oberflächentemperatur sollte beachtet werden.
So lässt sich verhindern, dass ein grundsätzlich geeigneter Boden falsch eingesetzt wird.
Eine fachliche Beratung kann bei Unsicherheit sinnvoll sein.
Wie wird Korkboden richtig gepflegt?
Weniger ist bei der Reinigung oft mehr
Kork benötigt keine komplizierte tägliche Pflege.
Regelmäßiges Staubsaugen oder Kehren reicht meistens aus.
Feiner Schmutz sollte möglichst nicht dauerhaft auf der Oberfläche liegen.
Für die feuchte Reinigung genügt meist ein nebelfeuchtes Tuch.
Der Boden sollte nicht mit Wasser überschwemmt werden.
Zu viel Feuchtigkeit ist bei vielen Korksystemen problematisch.
Aggressive Reinigungsmittel sind ebenfalls nicht notwendig.
Sie können die Oberfläche unnötig belasten.
Besser sind geeignete Pflegeprodukte des jeweiligen Herstellers.
Die Pflegeanleitung sollte deshalb aufbewahrt werden.
Sie enthält wichtige Hinweise zur Reinigung und Auffrischung.
So bleibt die Oberfläche länger ansehnlich.
Möbel und Eingangsbereich richtig schützen
Filzgleiter unter Möbeln können Kratzer verhindern.
Sie sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf ersetzt werden.
Verschmutzte oder harte Gleiter können sonst selbst Schäden verursachen.
Im Eingangsbereich kann eine Schmutzfangmatte sinnvoll sein.
Sie hält Sand und kleine Steinchen vom Boden fern.
Gerade diese kleinen Partikel können wie Schleifmittel wirken.
Beim Umstellen schwerer Möbel sollte man nicht einfach ziehen.
Besser ist vorsichtiges Anheben oder eine geeignete Schutzunterlage.
Damit lassen sich viele Schäden vermeiden.
Auch Stuhlrollen können eine Rolle spielen.
Bei intensiver Nutzung sollten geeignete Rollen und Schutzmatten verwendet werden.
Das erhöht die Lebensdauer der Oberfläche.
Wann braucht Kork eine Auffrischung?
Die Oberfläche verändert sich mit der Zeit.
Das ist bei einem viel genutzten Boden völlig normal.
Je nach Beschichtung kann eine Auffrischung erforderlich werden.
Geölte Oberflächen benötigen meist eine andere Pflege als lackierte Varianten.
Hier gelten die jeweiligen Herstellerempfehlungen.
Eine falsche Behandlung kann die Oberfläche beschädigen.
Bei stärker beanspruchten Böden kann eine professionelle Auffrischung sinnvoll sein.
Dabei sollte zuerst geprüft werden, welcher Aufbau vorhanden ist.
Nicht jede Oberfläche kann gleich behandelt werden.
Wer den Boden regelmäßig pflegt, kann den Aufwand deutlich reduzieren.
Vorbeugung ist auch bei Kork einfacher als Reparatur.
Was kostet ein Korkboden?
Der Quadratmeterpreis ist nur ein Teil der Rechnung
Die Kosten hängen stark vom Produkt ab.
Einfache Korkböden können vergleichsweise günstig erhältlich sein.
Hochwertige Designvarianten liegen deutlich höher.
Zusätzlich entstehen Kosten für Untergrundvorbereitung und Verlegung.
Bei Klicksystemen kann die Montage einfacher ausfallen.
Verklebte Varianten benötigen dagegen eine sorgfältige Vorbereitung.
Auch Sockelleisten und Übergangsprofile gehören in die Kalkulation.
Bei einer Renovierung können weitere Arbeiten hinzukommen.
Dazu zählt beispielsweise das Entfernen eines alten Bodenbelags.
Deshalb sollte man Angebote immer vollständig vergleichen.
Der reine Materialpreis kann ein falsches Bild vermitteln.
Interessant ist letztlich der Gesamtpreis pro fertig verlegtem Quadratmeter.
Warum günstige Angebote nicht immer besser sind
Ein sehr günstiger Boden kann bei der Qualität Kompromisse machen.
Das muss nicht automatisch schlecht sein.
Allerdings sollten Aufbau und Oberflächenqualität genau geprüft werden.
Auch die Stärke der Nutzschicht kann relevant sein.
Bei stark beanspruchten Räumen zählt die Alltagstauglichkeit besonders.
Ein etwas höherer Kaufpreis kann sich langfristig lohnen.
Wichtig sind außerdem Garantiebedingungen und Pflegehinweise.
Seriöse Hersteller geben klare Informationen zum Produkt.
Das erleichtert die spätere Nutzung.
Wer mehrere Angebote vergleicht, sollte deshalb gleiche Kriterien verwenden.
Nur so lässt sich erkennen, welches Produkt tatsächlich günstiger ist.
Selber verlegen oder Fachbetrieb beauftragen?
Klick-Kork kann für geübte Heimwerker interessant sein.
Der Untergrund muss jedoch eben und trocken sein.
Fehler bei der Vorbereitung können später sichtbar werden.
Verklebte Böden erfordern meist mehr Erfahrung.
Hier kommt es besonders auf einen passenden Untergrund an.
Auch Klebstoff und Verarbeitung müssen zum System passen.
Ein Fachbetrieb kann außerdem beurteilen, ob der vorhandene Untergrund geeignet ist.
Das kann spätere Probleme vermeiden.
Gerade bei größeren Flächen lohnt sich professionelle Beratung.
Wer selbst verlegt, sollte die Herstelleranleitung genau befolgen.
Improvisation kann bei Bodenbelägen schnell teuer werden.
Ist Korkboden eine gute Wahl für das Zuhause?
Natürlichkeit trifft modernen Wohnkomfort
Kork verbindet mehrere Eigenschaften miteinander.
Er ist warm, elastisch und angenehm leise.
Gleichzeitig wirkt das Material natürlich und wohnlich.
Das macht ihn für viele Wohnräume interessant.
Besonders Schlafzimmer und Wohnzimmer profitieren vom angenehmen Laufgefühl.
Auch Arbeitszimmer können von der ruhigeren Raumakustik profitieren.
Optisch lässt sich Kork heute vielseitig einsetzen.
Klassische Muster sind ebenso erhältlich wie moderne Dekore.
Dadurch passt der Boden zu unterschiedlichen Einrichtungsstilen.
Wer natürliche Materialien bevorzugt, findet in Kork eine interessante Alternative.
Dabei sollte die Entscheidung jedoch immer zum eigenen Alltag passen.
Für wen eignet sich Kork besonders?
Kork passt gut zu Menschen, die Wert auf Komfort legen.
Auch Liebhaber natürlicher Materialien können Gefallen daran finden.
Wer gerne barfuß läuft, dürfte die warme Oberfläche besonders schätzen.
Für Wohnräume mit moderater Beanspruchung ist Kork oft interessant.
Auch die akustischen Eigenschaften können ein Argument sein.
Familien sollten allerdings besonders auf die Oberflächenqualität achten.
Weniger geeignet ist Kork für Menschen, die maximale Unempfindlichkeit erwarten.
Kratzer und Druckstellen lassen sich nicht vollständig ausschließen.
Auch Feuchtigkeit muss bei der Planung berücksichtigt werden.
Die richtige Entscheidung hängt daher nicht nur vom Material ab.
Sie hängt vor allem vom Raum und seiner Nutzung ab.
Eine bewusste Entscheidung zahlt sich aus
Ein Naturprodukt Korkboden kann viele Jahre Freude bereiten.
Voraussetzung ist eine passende Auswahl und sorgfältige Pflege.
Auch die fachgerechte Verlegung spielt eine wichtige Rolle.
Wer nur nach dem günstigsten Preis sucht, übersieht wichtige Unterschiede.
Besser ist ein Vergleich von Aufbau, Oberfläche und Nutzungsklasse.
Auch Nachhaltigkeit sollte ganzheitlich betrachtet werden.
Kork ist kein perfekter Boden für jede Situation.
Aber er bietet eine bemerkenswerte Kombination aus Komfort und Natürlichkeit.
Genau darin liegt seine besondere Stärke.
Key Takeaways
- Kork ist ein nachwachsender Rohstoff.
- Die Korkeiche muss für die Ernte nicht gefällt werden.
- Kork fühlt sich angenehm warm und elastisch an.
- Der Boden kann Gehgeräusche deutlich angenehmer wirken lassen.
- Kork ist in vielen Farben und Designs erhältlich.
- Die Oberfläche entscheidet wesentlich über die Alltagstauglichkeit.
- Feuchtigkeit sollte bei der Auswahl besonders beachtet werden.
- Schwere Möbel können Druckstellen hinterlassen.
- Filzgleiter und Schmutzfangmatten schützen die Oberfläche.
- Bei Fußbodenheizung sind die Herstellerangaben entscheidend.
- Material-, Verlege- und Pflegekosten sollten gemeinsam betrachtet werden.
- Hochwertige Produkte können langfristig die bessere Wahl sein.
Fazit
Kork ist längst mehr als ein Nischenprodukt.
Der natürliche Werkstoff bietet überraschend viele Vorteile.
Er fühlt sich warm an und dämpft Geräusche.
Seine elastische Struktur sorgt für ein angenehmes Laufgefühl.
Gleichzeitig verlangt der Boden einen bewussten Umgang.
Feuchtigkeit, schwere Möbel und scharfkantige Gegenstände können problematisch sein.
Auch die richtige Oberfläche sollte zum jeweiligen Raum passen.
Wer diese Punkte berücksichtigt, erhält einen wohnlichen und vielseitigen Bodenbelag.
Ein Naturprodukt Korkboden kann damit Komfort und Nachhaltigkeit verbinden.
Gerade für Wohn- und Schlafräume ist er eine interessante Alternative.
Entscheidend ist am Ende nicht nur die Optik.
Auch Qualität, Aufbau, Nutzung und Pflege müssen zusammenpassen.
Wer diese Faktoren vergleicht, kann eine langfristig gute Entscheidung treffen.
Naturprodukt Korkboden: Von Irrtümern und Vorzügen
Naturprodukt Korkboden – Wer ihn hat, möchte ihn nicht mehr missen: Ein Korkboden ist unkompliziert, pflegeleicht und robust. Er dämmt und vermittelt Fußwärme. Eigentlich ist er ein idealer Bodenbelag für alle Zimmer- und Wohnungsarten, doch noch immer gibt es Vorbehalte, die auf Irrtümern und fehlendem Hintergrundwissen basieren.
Irrtum Nummer 1: Der Verbrauch des Korks schadet der Natur
Kork ist ein absolut natürlicher Rohstoff, dass stimmt. Doch im Gegensatz zum Holz, das für einen Parkettboden benötigt wird, muss für seine Ernte kein Baum gefällt werden. Die Korkeichen werden geschält und liefern damit den nachhaltigsten Rohstoff, den man sich vorstellen kann. Die Rinde wächst nach und kann alle 9-12 Jahre erneut abgeerntet werden. Vor allem in Portugal gibt es große Korkeichenwälder, die für ständigen Nachschub des Korks sorgen. Zudem ist der Korkboden zu 100 Prozent recyclebar.
Irrtum Nummer 2: Kork sieht immer gleich aus
Wer beim Gedanken an Kork den Naturkorken vor Augen hat, der noch immer manche Weinflaschen verschließt, kennt nur das Ausgangsprodukt in Reinform. Korkböden werden heute in vielen verschiedenen Farben und Mustern angeboten. So kommen sowohl die Naturliebhaber zum Zug, die natürliche Rohstoffe lieben und auch so belassen wollen, als auch modern eingerichtete Stilisten mit einer Vorliebe für schicke Trends. Beim Kauf sollte man darauf achten, im qualifizierten Fachbetrieb beraten zu werden und ausschließlich Kork zu verwenden, der mit umweltschonenden Lacken behandelt wurde.
Irrtum Nummer 3: Naturprodukt Korkboden ist so empfindlich
Genau das Gegenteil ist der Fall. Viele Millionen winziger Zellen machen den Kork elastisch und unempfindlich. Selbst in Büroräumen wird er gerne ausgelegt. Schwere Gegenstände und Möbel, die in Teppichen, auf Filzböden oder anderen Materialen meist Druckstellen hinterlassen, machen dem Naturprodukt Korkboden nichts aus: Nach kurzer Regenerationszeit kehrt das Naturmaterial in seine unbeeindruckte Form zurück. Waren Sie schon einmal in Barcelona in der weltberühmten Kathedrale Sagrada Familia? 2000 Quadratmeter Korkboden, über den Tausende von Besuchern laufen!
Irrtum Nummer 4: Kork ist doch so schwer zu verlegen
Auch Laien haben keine Schwierigkeiten, einen Korkboden zu verlegen, wenn sie auf die geschickte Klick-Variante zurückgreifen. Rund 80 Prozent des weltweit verwendeten Korkbodens wird so als Fertigparkett gekauft und ohne Leimen verlegt. Er ist sogar schon vorversiegelt und benötigt nur eine Endversiegelung. Doch auch der Klebe-Kork, der vor allem in Bädern und Küchen zum Einsatz kommt, kann mit etwas Geschick und Beratung durch einen Fachmann durch den Hobby-Handwerker zu Boden gebracht werden.
Irrtum Nummer 5: Die Pflege ist so aufwändig
Bei normaler Beanspruchung genügt es völlig, den Naturprodukt Korkboden einmal wöchentlich gründlich leicht feucht mit einem Neutralreiniger zu wischen. Korkboden ist mit umweltfreundlichem PU-Wasserlack versiegelt, so dass ihm Verschmutzungen oder ausgeleerte Flüssigkeiten nichts anhaben können und nicht eindringen. Einfach aufwischen, nachtrocknen – fertig. Welcher Teppichboden macht das schon mit? –
wie weiterlesen: Jedem Raum sein gewisses etwas geben
Bild: pixabay.com
Kommentar hinterlassen
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.