Wandtattoo aufkleben – so geht’s

Sie erfreuen sich beim Renovieren und Gestalten von Räumen wachsender Beliebtheit: Wandtattoos sind mittlerweile ein wichtiges Element um das Ambiente und den Stil der Wohnung zu beeinflussen. Die große Vielfalt der angebotenen gebrauchsfertigen Tattoos („Abziehbilder für die Wand“) macht es jedem leicht, etwas Passendes zu finden und das Anbringen von Wandtattoos ist ein Kinderspiel – wenn man weiß, wie es geht.

Die Vorbereitungen vor den Vorbereitungen

 

Wandtattoos an ihren Bestimmungsort zu bringen ist nicht schwer. Hierfür ist allerdings noch vor den allgemeinen Vorbereitungen auf einiges zu achten. Die Farbe der Wand sollte zum Tattoo passen. Den alten Klassiker „weißer Adler auf weißem Grund“ (Otto Waalkes) gilt es bewusst zu vermeiden. Die Farben des Tattoo sollten im deutlichen Kontrast oder in harmonischer Korrespondenz mit der Wandfarbe stehen. Schauen Sie sich also einmal im Internet um, wie Tattoos in Szene gesetzt werden können. Individuelle Wandtattoos von www.wandtattoo-bilder.de können dabei als wertvolle Inspirationsquelle dienen.
Außerdem sollte die Farbe rein klebemechanisch mit dem Tattoo kooperieren. Latex und Co sind hier als Untergrund zu meiden. Die handelsüblichen Innenfarben auf Dispersionsbasis bieten die besten Haftuntergründe für das Wandtattoo. Die Trocknungszeit der Farbe und das Alter bereits vorhandener Anstriche sind zu beachten. Die Farbe darf noch nicht blättern und muss dem Tattoo ausreichend Halt geben. Andernfalls lösen sich das Tattoo und die Farbe irgendwann von der Wand.

Benötigtes Material

Das Wandtattoo
Eine Andrückhilfe (Rakel)
„Geduld“

Die Vorbereitungen

Das Wandtattoo stellt zwar üblicherweise ein Gesamtbild oder einen Schriftzug dar, es besteht aber trotzdem oft genug aus sehr vielen präzise ausgeschnittenen Teilen. Exakt so kleben die Tattoo-Teile auf der Transferfolie und sind von einer durchsichtigen Schicht geschützt. Wie ein Sandwich eingebettet liegen die Tattoo-Teile jetzt vor Ihnen.

Das Wandtattoo vom Trägerpapier lösen

Streichen Sie mit Hilfe einer Andruckhilfe (Rakel) über die Folie. Danach kann das Trägerpapier vorsichtig von der Transferfolie gelöst werden. Dazu zieht man die Folie geduldig mit einem sehr flachen Winkel ab. Wenn das Trägerpapier dann vollständig entfernt ist, liegt das gesamte Tattoo vollständig vor Ihnen auf der Transferfolie.

Die Wandmontage

Der nächste Schritt besteht darin das Wandtattoo an die Wand zu bringen. Das Tattoo wird inklusive der durchsichtigen Transferfolie an die gewünschte Position gebracht und festgeklebt. Beim Positionieren des Tattoos kommt es darauf an, den gewünschten Platz korrekt auszumessen, sodass die Wirkung des Blickfängers voll und störungsfrei zur Geltung kommt. Diese sehr lose Klebesituation wird mit der Andrückhilfe nochmal gründlich gefestigt. Streichen Sie wiederholt über die einzelnen Elemente des Tattoos, wie Sie es vom normalen Tapezieren auch gewöhnt sind. Damit bekommt das Tattoo seinen festen Sitz an der Wand.

Der letzte Schritt

Als letztes muss jetzt die Transferfolie noch von der Wand und vom Tattoo gelöst werden. Wie schon bei der Schutzfolie geschehen, muss nun auch die Transferfolie geduldig und voller Sorgfalt im flachen Winkel gelöst werden. Nach diesem Schritt ist es ratsam, das Tattoo nochmal mit einem fusselfreien Tuch anzudrücken. Geschafft!

Autor: Gerald Gehrke
Bild: Ich  / pixelio.de

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